Geldwäsche – Milliarden von Euro werden illegal gewaschen

Vom deutschen Bundesfinanzministerium wird geschätzt, dass bis zu 100 Milliarden Euro jährlich illegal gewaschen werden. Aber worum handelt es sich bei der Geldwäsche, wie funktioniert es und hat das Einfluss auf die Privatanleger?

Was ist Geldwäsche?

Wir zitieren: „Unter Geldwäsche versteht man finanzielle Transaktionen, die darauf ausgelegt sind, die Herkunft und die Existenz von Geld oder anderen Vermögenswerten aus illegalen Transaktionen zu verstecken, um es dann wieder in den regulären Wirtschaftskreislauf einfließen zu lassen.“

Das bedeutet, das es das Ziel der Geldwäsche ist, die Herkunft des Geldes, das illegal erworben wurde, zu verschleiern. So kann dieses bspw. aus dem Drogenhandel stammen, aus illegalem Waffenhandel, Erpressung oder aus der illegalen Prostitution.

Illegales Geld kann auch dann entstehen, wenn Korruption vorliegt – bspw. wenn ein Krimineller einen Politiker oder höheren Beamten schmiert. Doch der Kriminelle wird das Geld nicht einfach per Online-Überweisung auf das Geld desjenigen überweisen, da die Banken bei hohen Transaktionssummen misstrauisch werden. Zudem haben sie sogar die Pflicht, eine auffällige Geldbewegung der Polizei zu melden, die dann ein Er-mittlungsverfahren einleitet und versucht, so die Angelegenheit aufzuklären.

Die Geschichte der Geldwäsche

Im übrigen geht die Erfindung des Geldwaschens auf den berühmten US-Mafiaboss Al Capone zurück. Dieser wollte das Geld, dass er durch den Schmuggel von Alkohol, den Handel mit Drogen und der illegalen Prostitution verdient hat, in den geregelten Wirtschaftskreis zurückbringen. Damit er das erreichen konnte, hat er sich eine größere Anzahl von Waschsalons gekauft – eben daraus ist der Ausdruck „Geld waschen“ ent-sprungen. Allerdings hat es Capone versäumt, für sein „gewaschenes Geld“ die Steuern zu zahlen und wurde daher später wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Heute kommt die „klassische“ Vorgehensweise der Geldwäsche noch immer zur Anwendung, doch nicht nur in Waschsalons, sondern es handelt sich heute oftmals um Sonnenstudios, Reisebüros, Kneipen oder Restaurants. Die Einkünfte aus den kriminellen Tätigkeiten werden dort dann als „echte“ Umsätze verbucht und ordnungsgemäß versteuert – denn schließlich will niemand den Fehler von Al Capone wiederholen.

Die Schwierigkeit von illegalen Geld: das Ausgeben

Nach Einschätzung des Bundeskriminalamtes werden Tausende von Menschen jährlich von Kriminellen missbraucht um illegales Geld zu waschen. Doch das kann selbst für ahnungslose und gutgläubige Menschen ernste Konsequenzen mit sich führen. Denn das Geld, dass transferiert wird, ist inkriminiert und das heißt, dass dieses Geld Gegenstand einer Strafanzeige oder einer Anschuldigung ist.

Das Ausgeben von illegalen Geld ist ebenfalls illegal. Man kann es nicht einfach in Aktien investieren oder auch nicht in Immobilien. Auch vererben oder verschenken kann man es nicht – das einzige ist, das man es „verfuttern“ kann. Oder aber man wandert aus und das am besten in ein Steuerparadies.

Also besser Finger weg von illegalen Geld und der Geldwäsche.

Aktien kaufen und so offizielles Geld verdienen

Wer auf viel Geld aus ist und nicht gerade nach dem schnellen Geld, für den sind Wert-papiere wie Aktien, Fonds oder Zertifikate das richtige. Vor allem der Kauf von Aktien zählt heute zu den Geldanlagen, durch die der Anleger die höchsten Rendite erhält.

So haben bspw. die Anleger, die über 20 Jahre – bspw. von 1996 bis 2015 – in den DAX investiert haben, eine Rendite von mehr als 20 % pro Jahr kassieren können. Je-doch musste der DAX auch in drei von diesen 20 Jahren mehr als 20 % einbüßen. Aber dennoch lag die Jahresrendite des DAX trotz der mitunter heftigen Auf- und Abwärts-trends bei 8,1 % pro Jahr.

Doch werden Wertpapiere gekauft und verkauft, dann ist zunächst eine Depotbank wie CMC Markets notwendig. Als nächstes muss das Anlageziel definiert werden und das noch vor dem ersten Aktienkauf. Dabei gilt es darüber nachzudenken, wie viel Geld für den Wertpapierhandel zur Verfügung steht, welches Risiko man bereit ist einzugehen und welche Rendite man sich erhofft von seinem Investment. Im Anschluss daran kann dann das Wertpapierdepot zusammengestellt werden.

Ausführlich informieren und alles im Blick behalten

Wie heißt es so schön: Das Geld liegt auf der Straße, du musst es nur aufheben. Das gilt jedoch nicht an der Börse. Beim Aktienkauf gilt folgendes: Vor dem Kauf einer Aktie genügend Informationen einsammeln und sich an den erfolgreichen Investoren wie Warren Buffet, Peter Lynch, Benjamin Graham oder George Soros orientieren. Denn schließlich investieren sie nur in die Unternehmen, deren Geschäft sie voll und ganz verstehen.

Zudem gilt es, die Gewinne laufen zu lassen und die Verluste zu begrenzen. Die Trader sind auf schnelle Rendite aus, während der Investor langfristig in erfolgreiche Unternehmen investiert und durch den Kauf von Aktien an deren Erfolg teil hat.

Aktienhandel, Trading & Co. – all das muss gelernt werden und aus diesem Grund sollte nicht jeder blind damit beginnen, sondern den Start mit einem Musterdepot starten, wobei es sich um das Monopoly der Börse handelt. Es wird gehandelt – an der echten Börse – aber nicht mit echten Geld.

Auf jeden Fall ist es „gesünder“, Geld nicht für andere zu waschen, sondern ganz legal mit dem eigenen verdienten Geld hervorragende Renditen mit Aktien, Fonds und ETFs zu verdienen.