Wäscheschleuder – Schonend zur Wäsche

Ältere Hausfrauen werden es sicher noch kennen, denn früher wurde oft die Wäsche per Hand gewaschen. Diese wurde dann so in eine Wäscheschleuder gelegt um nach dem Vorgang dann endgültig auf die Leine gehängt zu werden.

Noch in den 1960er Jahren befanden sich in fast 30 Prozent der deutschen Haushalte noch Wäscheschleudern. Das änderte sich natürlich schlagartig, als dann die Waschvollautomaten gekauft wurden, denn diese machten eine Schleuder überflüssig.

In der heutigen Zeit gibt es wieder mehr Verbraucher, die zu ihrer Waschmaschine und zu einem Trockner auch noch eine Wäscheschleuder kaufen, denn nun gilt sie als eine sinnvolle Ergänzung zu den beiden anderen Geräten.

Warum heute eine Wäscheschleuder kaufen?

Heute gibt es Wäscheschleudern von bekannten Herstellern zu einem kleinen Preis und sie können praktisch überall aufgestellt werden. Sie sind mit modernster Technik ausgestattet und ergänzen andere Geräte, die schon vorhanden sind.

Viele ältere Waschmaschinen oder sehr günstige Geräte lassen zu wünschen übrig, wenn es um die Trockenheit der Wäsche nach einem Schleudervorgang geht, dann kann die Schleuder nachträglich genutzt werden.

Die Wäscheschleudern haben meistens eine Füllmenge von 4,5 Kilogramm, sind also auch für einen größeren Haushalt gedacht. Für Single Haushalte kommen Geräte von drei bis vier Kilo in Frage. Allerdings gibt es bei den Wäscheschleudern keine Sonderprogramme wie zum Beispiel ein Kurz- oder ein Sonderprogramm für besonders empfindliche Wäschestücke.

Eine Schleuder rentiert sich dann, wenn Kleidungsstücke schnell wieder gebraucht werden oder wenn kein Trockner vorhanden ist. Die Energieersparnis spielt hier eine große Rolle, denn ein Trockner verbraucht erheblich mehr Strom als eine Schleuder und die Zeitspanne, in der sie läuft ist auch bedeutend geringer.

Selbst Wäschestücke aus Wolle oder einem anderen empfindlichen Stoff können in einer modernen Schleuder keinen Schaden nehmen. Die Vorteile von einer Schleuder liegen auf der Hand, denn nicht alle Wäschestücke dürfen überhaupt in einen Trockner und als zweites Argument gilt, dass die Trockenzeit erheblich verkürzt wird.

Selbst die Waschmaschinen die eine hohe Drehzahl beim Schleudern aufweisen, kommen gegen eine Schleuder nicht an, denn durch die moderne Technik wird auch bei einem hohen Schleudergang die Wäsche nicht geschädigt.

Besonders für Allergiker lohnt sich der Kauf einer Wäscheschleuder, denn befinden sich noch Reste von Waschpulver oder Weichspüler in der Wäsche werden sie mit der Schleuder restlos entfernt.

Praktisch und eine große Hilfe

Eine Wäscheschleuder ist bei großer Wäsche ein kleiner Helfer, egal ob sie sich in der Küche oder dem Waschkeller befindet. Eventuelle Schläuche wie zum Beispiel einem Kondensabluftschlauch gibt es nämlich nicht. Für große Haushalte ist eine Schleuder besonders geeignet, denn während der Trockner mit einer Ladung schon läuft, kann ein zweiter Wäscheberg in der Schleuder nahezu trocken geschleudert werden.

Beim Kauf sollte natürlich nach einem Gerät geschaut werden, das nicht nur schonend zur Umwelt ist, sondern auch die Stromabrechnungen niedrig hält.

Wäscheschleudern werden in Fachkreisen auch Wäschezentrifugen genannt, die an die Form von einem Fass erinnern. Die noch feuchte Wäsche wird eingefüllt und die Wäsche wird dann in der Trommel durch rotierende Bewegungen von Wasseresten fast vollkommen befreit.

Wäscheschleudern wurden schon um 1900 erfunden, allerdings ohne einen Motor, der kam dann 30 Jahre später dazu und damals gab es kaum einen Haushalt, der keine eigene Schleuder aufweisen konnte. Die Geräte von heute unterscheiden sich natürlich erheblich von den damaligen, denn auch an Sicherheitsvorkehrungen wurde in der Zwischenzeit gedacht. Die Schleuder kann nur in Betrieb genommen werden, wenn auch der Deckel verschlossen ist. Wird der Deckel vorzeitig geöffnet, stellt sich die Trommel automatisch ab.

Viele haben sich damals auch so sehr bewegt, das sie später wieder eingesammelt werden mussten, das ist auch nicht mehr der Fall, denn sie besitzen erstens ihr Eigengewicht und dann wurde auch noch durch Beton oder Stahl dafür gesorgt, das eine Wäscheschleuder der heutigen Generation nicht mehr „ wandern“ kann.

Einfache Bedienung

Die Wäscheschleudern die jetzt gebaut werden sind äußerst einfach, was die Bedienung angeht. Nach dem Aufstellen an einem geeigneten Platz, bei dem natürlich eine Netzsteckdose vorhanden sein muss, kann es auch schon losgehen. Ein Fachmann zum Anschließen der Maschine ist nicht erforderlich und dank ihrem kleinen Eigengewicht von neun bis zehn Kilogramm, kann sie auch gut alleine transportiert werden.

Nachdem der Schleudergang der Waschmaschine beendet wurde, wird die noch feuchte Wäsche einfach in die Trommel der Schleuder um verfrachtet, dabei sollten die Wäschestücke locker eingelegt werden. Es sollte natürlich immer auf die Wasch- und Trockenanleitungen auf dem Etikett in der Wäsche geachtet werden.

Das zulässige Gesamtgewicht der Schleuder sollte auf keinen Fall überschritten werden, denn wird sie zu stark gefüllt, kann die Schleuder durchaus auch einen Schaden nehmen. Sowie der Deckel vorschriftsmäßig verschlossen wurde, kann das Gerät in Gang gesetzt werden. Durch die hohe Zahl der Umdrehungen wird nun auch der letzte Wasserrest heraus geschleudert, danach kann die Wäsche gleich auf die Leine gehängt werden.

Da die Wäscheschleudern nicht über einen Schlauch zur Wasserbeförderung verfügen, haben sie an der Frontseite einen Auslauf. Es darf nie vergessen werden, davor ein geeignetes Gefäß zu stellen, wo das Rest Wasser reinlaufen kann, ansonsten steht nach relativ kurzer Zeit der gesamte Raum unter Wasser. Ist ein Schleudergang beendet, kann die Wäsche wieder entnommen werden.

Jeder der eine Wäscheschleuder das erste Mal nutzt wird schnell feststellen, dass die Wäschestücke sich in einem trockeneren Zustand befinden, als im Schleudergang der Waschmaschine. Darum dauert es auch weniger lang, bis sie ganz getrocknet ist.

Bevor zum Kauf einer Wäscheschleuder geschritten wird und da es ein breites Angebot der Maschinen gibt, ist es von Vorteil, ein Vergleichs- Portal im Internet aufzusuchen. Hier werden die Geräte aufgezeigt, die in der Mehrzahl gekauft wurden und auch die Preise stehen gleich dabei. So findet ein potenzieller Käufer schnell sein Gerät und kann sich außerdem auch vorher noch Kundenrezessionen ansehen, bei denen sichergestellt wird, das bei der Maschine auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

Modelle gibt es mit unterschiedlichen Füllmengen und unterschiedlichen Gewichten. Vor einem Kauf sollte außerdem überlegt werden, wie oft die Maschine genutzt wird und vor allen Dingen welche Wäschemengen anfallen. Zu achten ist besonders auf den Energieverbrauch, der kann durch das vorgeschriebene Energielabel abgelesen werden. Maschinen mit einem A stellen dabei den niedrigsten Verbrauch dar.